Kurz gesagt
Der Sektorenregner ist ein Regner mit einstellbarem Winkel, der Wasser nur in einen Ausschnitt des Kreises wirft, etwa als Viertel- oder Halbkreis.
Bei einem Sektorenregner stellst du Anfang und Ende des Beregnungsbereichs ein. Der Regner schwenkt dann nur in diesem Winkel hin und her. Das ist praktisch an Hauswänden, Wegen oder Terrassen, die trocken bleiben sollen. Gardena führt solche Regner als „Impuls-, Kreis- und Sektorenregner“ und stellt sie unter den Rasenregnern vor.
Die Fläche eines Sektors ist ein Teil der Kreisfläche. Bei 8 m Radius ergibt ein Halbkreis rund 100 m² (π × 8² ÷ 2), ein Viertelkreis rund 50 m². Das passt zu den Herstellerangaben, die für einen Halbkreis bei 8 m Radius 100 m² nennen. Je kleiner der Sektor, desto weniger Wasser läuft in unerwünschte Bereiche.
Sektorenregner sind oft zugleich Kreisregner oder Impulsregner mit Winkelverstellung. Beim Einbau im Boden als Versenkregner bestimmen die Sektoren, ob Randbereiche und Ecken gleichmäßig beregnet werden.
Arbeitest du mit mehreren Regnern, stelle die Sektoren so ein, dass sich die Ränder leicht überlappen. So vermeidest du trockene Streifen zwischen den Beregnungsbereichen.
Praxisbeispiel
Dein Rasen liegt in einer Ecke zwischen Hauswand und Grundstücksgrenze. Ein Sektorenregner in der Ecke, auf 90° eingestellt, beregnet genau diese Fläche (etwa 50 m² bei 8 m Radius), ohne die Wand zu nässen. Beim Einstellen drehst du die Anschläge, bis der Strahl die Kanten gerade erreicht.
Darauf achten beim Kauf
- Sektorwinkel stufenlos einstellbar, nicht nur in festen Stufen
- Radius getrennt einstellbar
- Rasterung der Anschläge, damit sie sich nicht von selbst verstellen
- Für Randbereiche Düsen mit feiner Tropfengröße, damit Terrasse und Wand trocken bleiben
- Kompatibel mit Sprinklersystem oder Schlauchanschluss, je nach Einsatz
Passende Modelle findest du im Vergleich: Rasensprenger im Vergleich. Mehr dazu im Ratgeber: Rasensprenger richtig einstellen.
