Glossar Gartenschlauch

Spiralschlauch: Definition und Bedeutung

Der Spiralschlauch für Terrasse und Balkon im Überblick.

Redaktion gartenschlauch-vergleich.de aktualisiert am 03.11.2026 So vergleichen wir

Kurz gesagt

Ein Spiralschlauch ist ein schraubenförmig vorgeformter Schlauch, der sich nach dem Ziehen von selbst wieder zusammenrollt und deshalb ohne Trommel auskommt.

Der Spiralschlauch ist wie eine Telefonschnur gewickelt. Zieht man ihn auseinander, strecken sich die Windungen. Lässt man los, zieht sich der Schlauch wieder zusammen. Das macht eine Trommel oder einen Wagen überflüssig. Er liegt kompakt am Wasserhahn und ist für kurze Strecken auf Terrasse und Balkon gedacht.

Gardena nennt für sein Spiralschlauch-Set eine Länge von 10 m bei einem Schlauchdurchmesser von 9 mm und beschreibt punktgenaues Gießen im Umkreis von 10 m um die Anschlussstelle. Im Set liegen laut Seite der Spiralschlauch, eine Bewässerungsbrause, ein Wasserstop, ein Schlauchverbinder, ein Hahnverbinder und ein Adapter.

Der kleine Durchmesser hat Folgen. Mit 9 mm kommt weniger Wasser an als bei 13 mm, was für Gießkannen und Pflanzenpflege reicht, aber nicht für große Regner. Außerdem zieht sich der Schlauch zurück und spannt bei zu großem Abstand. Planst du einen längeren Weg, bist du mit einem klassischen Schlauch besser bedient. Ein Wasserstopp an der Brause verhindert Tropfen beim Wechseln, am Hahnstück schließt du den Schlauch an. Hinweise zum Anschluss gibt der Gartenschlauch an den Wasserhahn anschließen.

Praxisbeispiel

Du gießt Blumenkästen auf der Terrasse, der Wasserhahn sitzt an der Hauswand. Ein Spiralschlauch erreicht die Kästen und rollt sich danach selbst zurück. Für den Rasen 20 m weiter ist er ungeeignet.

Darauf achten beim Kauf

  • Prüfe Durchmesser und Reichweite im Datenblatt.
  • Achte darauf, dass Brause, Wasserstop und Hahnverbinder im Set liegen.
  • Nutze ihn nur für kurze Strecken, nicht für Regner.
  • Modelle im Spiralschlauch-Vergleich.

Weitere Begriffe findest du im Glossar zum Gartenschlauch.

Quellen