Kurz gesagt
Die Wurfweite ist die Entfernung in Metern, die ein Regner das Wasser vom Standort aus maximal wirft, also der Radius seines Beregnungskreises.
Die Wurfweite ist der Radius, den der Regner bei einem bestimmten Druck erreicht. Sie hängt vor allem vom Wasserdruck und von der Düse ab. Hersteller geben meist einen Bereich an. Das Gardena-Regnersortiment umfasst Reichweiten von etwa 2 bis 21 m. Für einen Regner nennt Gardena 4 bis 10,5 m bei 4 bar und 2,5 bis 9 m bei 2 bar.
Das zeigt, warum die Datenblattzahl nur ein Richtwert ist. Reicht der Hausdruck nicht, bleibt der Strahl kürzer. Hohe Werte zerstäuben das Wasser und der Wind trägt es fort. Die erreichbare Wurfweite bestimmt auch die Fläche: A = π × r². Bei 6 m sind es rund 113 m², bei 9 m schon rund 254 m².
Lege Regner so, dass sich die Kreise leicht überlappen. Sonst bleiben Lücken an den Rändern trocken. Die Wurfweite verändert sich außerdem mit dem Anschluss: Lange Schläuche und enge Durchmesser kosten Druck, siehe Druckverlust im Schlauch. Aus Wurfweite und Form ergibt sich die Beregnungsfläche.
Praxisbeispiel
Dein Hahn liefert etwa 3 bar, der Regner soll 8 m erreichen. Gehst du von der Herstellerangabe bei 4 bar aus, verfehlst du die Wurfweite vermutlich. Stelle den Regner probeweise auf und miss die Reichweite mit einem Maßband an den Wasserspritzern. Dann weißt du, ob du ein stärkeres Modell oder einen anderen Standort brauchst.
Darauf achten beim Kauf
- Wurfweite bei welchem Druck: im Datenblatt auf bar achten
- Einstellbarer Radius, damit du den Strahl anpassen kannst
- Düsenart: grobe Tropfen halten windiger Witterung besser stand
- Mindestdruck laut Hersteller gegen deinen Hausdruck prüfen
- Überlappung der Beregnungskreise von Beginn an einplanen
Passende Modelle findest du im Vergleich: Rasensprenger-Vergleich. Mehr dazu im Ratgeber: Wasserdruck am Gartenschlauch erhöhen.
