Glossar Gartenschlauch

Außengewinde: Definition und Bedeutung

Außengewinde erkennen und das passende Gegenstück finden.

Redaktion gartenschlauch-vergleich.de aktualisiert am 03.11.2026 So vergleichen wir

Kurz gesagt

Ein Außengewinde ist ein Schraubgewinde auf der Außenseite eines Bauteils, auf das eine Überwurfmutter mit Innengewinde aufgeschraubt wird.

Beim Außengewinde liegen die Gewindegänge außen am Rohrstück. Du erkennst es daran, dass du eine Mutter aufschrauben musst. Das Gegenstück ist das Innengewinde in der Überwurfmutter. Außengewinde sitzen zum Beispiel am Wasserhahn und an Bauteilen wie Druckreglern.

Gardena beschreibt den Anschluss seines Druckminderers für das Sprinklersystem als 1-Zoll-Außengewinde. Für den Wasserhahn nennt das Unternehmen Gewinde mit 26,5 mm (G 3/4) und 33,3 mm (G 1). Das Kürzel G steht für ein zylindrisches Rohrgewinde, die Zahl bezeichnet die Rohrgröße nach Zoll, nicht die gemessene Weite.

Beim Kauf zählt die Paarung. Ein Außengewinde G 3/4 passt nur in ein Innengewinde G 3/4. Passen die Größen nicht, entstehen undichte Stellen oder das Gewinde wird beschädigt. Kontrolliere vorher mit dem Messschieber, welches Gewinde dein Hahn trägt. Ist die Dichtung am Hahnstück beschädigt, tauscht du sie aus, statt die Mutter stärker zu ziehen. Ein passendes Hahnstück schließt den Kreis. Anleitungen findest du im Gartenschlauch anschließen.

Praxisbeispiel

Dein Außenwasserhahn trägt ein Außengewinde mit 26,5 mm Weite. Du schraubst das Hahnstück mit Überwurfmutter auf. Wenn die Mutter schwer läuft, ist es das falsche Gewinde, und du solltest nicht mit Kraft nachhelfen.

Darauf achten beim Kauf

  • Miss die Gewindeweite und notiere das G-Maß.
  • Achte auf zueinander passende Außen- und Innengewinde.
  • Tausche beschädigte Dichtungen aus.
  • Modelle im Schlauchverbinder im Vergleich.

Weitere Begriffe findest du im Glossar zum Gartenschlauch.

Quellen