Kurz gesagt
Die Zapfstelle ist der Wasseranschluss, an dem du Wasser für Garten und Haus entnimmst, zum Beispiel der Außenwasserhahn mit Gewinde für den Schlauchanschluss.
Die Zapfstelle ist der Punkt, an dem das Hausnetz endet und dein Schlauch beginnt. Meist ist es ein Außenwasserhahn mit Gewindeanschluss für den Schlauch. Gardena führt Hähne mit Schlauchverschraubung für 3/4-Zoll-Schläuche und Kugel-Auslaufventile, die die volle Wassermenge liefern. An der Zapfstelle entscheidet sich, wie viel Wasser und Druck überhaupt im Garten ankommen.
Ein zweiter Zähler lohnt sich bei viel Gartenwasser. Die Stiftung Warentest rechnet vor: Wer für den Garten viel Wasser verbraucht und die Menge separat zählt, kann Abwassergebühren sparen, die für Gießwasser anfallen würden. Das lohnt sich vor allem bei großem Garten oder Pool. Frage deinen Versorger, ob ein zweiter Zähler erlaubt ist.
Wichtig ist der Frostschutz. Eine nicht entleerte Zapfstelle friert bei Dauerfrost ein und kann reißen. Prüfe, ob dein Hahn frostsicher ist, siehe Außenwasserhahn frostsicher. Vor dem Winter gilt: Wasser absperren und entleeren, wie unter Frostschutz und Entleeren beschrieben. Dann überstehen Hahn und Leitung die kalte Jahreszeit.
Praxisbeispiel
Dein Außenwasserhahn liegt an der Garagenwand, 25 m vom Beet entfernt. Du montierst ein Hahnstück mit Steckkupplung, prüfst die Dichtung und schließt den Schlauch an. Für den Winter schließt du die Zufuhr im Haus und lässt den Hahn offen, damit kein Restwasser stehen bleibt.
Darauf achten beim Kauf
- Gewindegröße am Hahn (meist 3/4 Zoll Außengewinde) vor dem Kauf von Zubehör messen
- Hahn mit Rückflussverhinderer gegen Rückfluss ins Trinkwassernetz
- Frostsichere Ausführung, wenn der Hahn außen liegt
- Durchfluss: Kugelventile haben größeren Durchgang als einfache Hähne
- Zugänglichkeit für Wartung und Absperrventil im Haus
Passende Modelle findest du im Vergleich: Frostsichere Außenwasserhähne im Vergleich. Mehr dazu im Ratgeber: Gartenschlauch an den Wasserhahn anschließen.
